Themenmonat

Lösungen für die Energiewende in der Stadt

L E I T A R T I K E L

Lösungen für die Energiewende in der Stadt

Wie kommt die Energiewende in die Stadt? Bei vielen Lösungen für die Energiewende dreht es sich um Projekte auf dem Land. Dort ist Raum für Windenergie, für Solar-Freiflächenanlagen und auf dem Dach von vielen Einfamilienhäusern ist mittlerweile eine PV-Anlage zu finden. In der Stadt ist es jedoch schwieriger für die Energiewende, es gibt kaum Platz, viele Menschen leben und arbeiten auf wenig Raum. Es sind daher andere Lösungen notwendig als auf dem Land. Denn in großen Häusern gibt es unterschiedliche Eigentümer, die Nutzer sind wieder andere Personen und die Vielfalt an unterschiedlichen Gebäuden ist hoch. Hinzu kommt, dass es für die Mobilität nicht ausreicht, nur auf eine andere Antriebsart zu wechseln, damit die Mobilität in der Stadt gewährleistet bleibt.

Mieterstrom bringt Energiewende in die Stadt

Bei der Energiewende in der Stadt fällt meistens als erstes das Stichwort Mieterstrom. Die Idee den Strom vom Dach den Mietern im Haus direkt anzubieten macht es möglich, diese an der Energiewende zu beteiligen. Für Mieter kann der Strom vom Dach damit zu Ersparnissen bei den Stromkosten führen. Aber für die Anbieter kann der Aufwand sehr hoch werden, insbesondere für die Messtechnik, so dass das Projekt unrentabel wird.

Daher ist es wichtig, möglichst viel von dem auf dem Dach erzeugten Solarstrom direkt im Haus zu verbrauchen. Dies kann durch einen Batteriespeicher erfolgen, durch Informationen über Lichtsignale oder finanzielle Anreize für die Mieter. Hilfreich kann es auch sein, wenn man den Strom auch für die Wärmeversorgung oder für die Mobilität verwenden kann.

Quartierskonzepte für Energie und Mobilität

In der Stadt kann es Sinn machen, ein gesamtes Quartier energetisch zu betrachten. In der Kombination mit anderen Gebäuden in der Nachbarschaft lassen sich im Idealfall Synergien nutzen, z.B. mit einem Batteriespeicher, einer effizienten Wärmeversorgung und der Einbindung erneuerbarer Energien. Im Quartier kann man auch einzelne Maßnahmen gezielter in Angriff nehmen, wenn man z.B. erkennt, wo der Energieverbrauch am höchsten ist. Hinzu kommt die Möglichkeit, gemeinsam nutzbare Angebote für die Mobilität, wie Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Bike- und Car-Sharing oder Fuß- und Radwege einzurichten.

Smart City

Eine Smart City vereint die intelligenten Quartiere und bietet zusätzliche Lösungen an. Dazu gehören auch weitere Projekte, wie die intelligente Straßenbeleuchtung, die sich nur bei Bedarf einschaltet. Zusätzlich können die Straßenlaternen freie Parkplätze melden, als Ladestation für Elektrofahrzeuge dienen, Umweltdaten sammeln und anzeigen oder sie können als WLAN-Router für ein öffentliches Netz dienen.

Eine Smart City muss den Bewohnern unterschiedliche Lösungen für die Mobilität anbieten. Das bedeutet die Wahl des besten Verkehrsmittels, um zum gewünschten Ziel bei der aktuellen Verkehrssituation zu gelangen.

Infrastruktur für urbane Energielösungen

Um diese Angebote bereitstellen zu können, ist nicht nur ein gut ausgebautes Stromnetz notwendig. Auch ein Nahwärmenetz kann für eine effiziente und nachhaltige Energielösung sorgen. Hinzu kommt aber auch die Infrastruktur für die Kommunikation in Datennetzen und ein offenes WLAN, damit jeder z.B. passende Angebote für die Mobilität suchen kann.

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