Call des Monats

Juli

„Call des Monats Juli 2019“ – eShare.one Shared Mobility for Smart Cities

Deutschlandweit breiten sich Mobilitätsangebote, die auf Sharing und Pooling beruhen aus. Sie stoßen auf eine wachsende Nachfrage. Einer der Anbieter ist Mobilitätsdienstleister eShare.one. Sie bieten nicht nur eine eAuto-Schnuppermiete für Gewerbetreibende an, mit der Elektrofahrzeuge individuell und nach Bedarf genutzt werden können. Sie unterstützen auch mit ihrer Whitelabel-Mobilitätsplattform Kommunen, Energieversorger, Stadtwerke, aber auch die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, das Handwerk, Fuhrparks und den öffentlichen Nahverkehr beim Auf- und Ausbau von CarSharing Angeboten. Dabei setzt eShare.one auf Elektromobilität. Seit 2010 bauen sie ihre E-Fahrzeugflotte kontinuierlich aus und engagieren sich darüber hinaus in Modell-Projekten, um die Akzeptanz der Elektromobilität zu befördern.
Mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Andreas Allebrod haben wir ein Interview zu den Optionen, die Elektromobilität in Verbindung mit CarSharing und Pooling zur Neugestaltung der Mobilität bietet, geführt.


Interview mit Andreas Allebrod, geschäftsführendem Gesellschafter der eShare.one GmbH

Herr Allebrod, in immer mehr Städten und Kommunen sind CarSharing Angebote zu sehen. Wie schätzen Sie den aktuellen Markt und seine Weiterentwicklung ein?
Der Trend zu Sharing-Modellen nimmt seit einigen Jahren immer mehr Fahrt auf. Das hat Kosten- aber auch verstärkt Umweltgründe, die einen sinnvollen Gebrauch von Mobilität bedingen.
Was macht Sharing-Lösungen für Unternehmen oder Privatpersonen so attraktiv? Welche Vorteile können sich aus deren Nutzung ergeben?
Grundsätzlich sind die Gründe bei Firmen wie auch Privatpersonen gleich. Nur die Nutzungszeiten sind überwiegend unterschiedlich. Vielfach sind die Kosten Treiber des Interesses. Man möchte unnötige Kosten vermeiden und ist daher auch bereit, etwas mehr Zeit zu investieren, als immer nur das eigene Auto zu nutzen. Gerade dadurch nimmt die Elektromobilität eine neue Rolle ein.

Bild: eShare.one auf Roadshow in NRW

In welchem Zusammenhang steht die Elektromobilität mit CarSharing-Lösungen? Bilden sie eine Symbiose?
Wenn schon neue Mobilität, dann muss diese auch umweltfreundlich und perspektivisch eine Verbesserung bieten. Für das CarSharing ist die Elektromobilität eine Chance aus dem verstaubten Image raus zu kommen. Leider sehen die alten CarSharing-Unternehmen das so nicht und kaufen lieber 2 kleine Benzin-Autos als ein eAuto.
Welche Rolle spielen für die Ausgestaltung von Sharing und Pooling Mobiltätsangeboten digitale Technologien?
Nur mit einer breiten Vernetzung und nutzerfreundlichen Angeboten wird man neue Kunden gewinnen. Kein Kunde will sich 10x anmelden müssen, um neue Mobilität zu nutzen.
Was unterscheidet CarSharing von Pooling?
Im Grunde gibt es keinen Unterschied zwischen Polling und Sharing, eher dadurch ob das Angebot öffentlich ist, oder nur für eine bestimmte Kundengruppe.
Worauf hat sich eShare.one spezialisiert? Welche Services bieten Ihr Unternehmen an und welche Mission verfolgt eShare.one?
eShare.one hat sich in erster Linie darauf spezialisiert für Stadtwerke und Energieversorger und damit für die Kommunen diese neuen umweltfreundlichen Geschäftsmodelle anzubieten, was man vorher allein gemacht hat. Nur als ein Einzelkämpfer wird man sich nicht entwickeln und das merken gerade auch die Autohersteller, dass nur verkaufen nicht zukunftsfähig ist. Mit grüner Energie wird aus einem kommunalen Stadtwerk heute ein Mobilitätsanbieter, der sein Kerngeschäft mit Mobilität aufwertet. Dazu bieten wir das Sharing in der Vernetzung mit Flinkster, dem CarSharing der Deutschen Bahn als Whitelabel-Model an. Wir liefern die eAutos, ob als Transporter oder elektrischen PKW für einen Tag oder in der Langzeitmiete. Für das Sharing oder für ständige Akzeptanz-Aktionen, wie z.B. die Roadshow von ElektroMobilität.NRW und Firmenaktionen für Kunden und Mitarbeiter.
Mit wem setzt eShare.one seine Mission um? Wer sind wichtige strategische Partner und mit wem kooperiert eShare.one darüber hinaus?
Na, das ist kein Geheimnis. Wir sind offen in der Kooperation, aber die Stadtwerke und Energieversorger wie innogy / E.ON Drive / Rhenag, der ÖPNV mit dem VRR und der Fernverkehr mit DB – Flinkster und die Autohersteller wie z.B. auch die aus NRW (e.GO und Streetscooter) sind für uns die wichtigen Partner, um das Thema rund und auch voran zu bekommen. Eine große Aufmerksamkeit hat für uns das Bundesprojekt RUHRAUTOe gebracht.
Welche Meilensteine haben Sie sich für dieses Jahr vorgenommen?
Den Ausbau der Standorte und weiter aufzuzeigen, dass sich konventionelle Fahrzeuge mit Diesel- und auch Benzinantrieb völlig überholt haben und zukünftig nur noch einen Platz in der Geschichte einnehmen.
Sind Projekte in Planung oder Arbeit, die bereits über das Jahr 2019 hinausgehen?
Mobilität der Zukunft ist ein Baustein, der stetig wächst, daher sind wir an dem Thema kontinuierlich dran und hier gibt es vieles zu verbessern.
Sind Sie dafür aktuell auf der Suche nach weiteren Kooperationspartnern?
Wir sind offen für neue Player, die nicht wissen, wie die Umsetzung von E-Mobilität und CarSharing zukunftsfähig erfolgen kann. Daher arbeiten wir auch mit vielen Hochschulen und Universitäten eng zusammen.
Herzlichen Dank, Herr Allebrod, für Ihre Zeit und Antworten.

Kontaktinformationen

Andreas Allebrod, Geschäftsführender Gesellschafter eShare.one GmbH
Heiliger Weg 60
44135 Dortmund


+49 (0) 231 5340 22-70
info@eshare.one
eshare.one