Call des Monats

Juni

Call des Monats Juni 2019 – IOX GmbH

IOX ist Innovations- und Entwicklungspartner für Produkte im Bereich Internet of Things (IoT). Mit dem CEO und Co-Founder Robert Jänisch von IOX haben wir das Startup Call des Monats Juni 2019 geführt. Seit über 20 Jahren arbeitet der zertifizierte IT-Business Manager im Bereich IT und verantwortete bereits verschiedene digitale Transformationsprojekte für Unternehmen. Sein aktueller Schwerpunkt liegt in den Bereichen Internet of Things und Industrie 4.0. Das Design von innovativen, vernetzten Produkten und Services, sowie Trends der Zukunft sind seine Leidenschaft. Vor der Gründung von IOX im Jahr 2015 war er bei der IT.NRW, der GAD eG und bei der PMCS.helpLine Software Gruppe tätig. Robert Jänisch ist darüber hinaus Investor bei der Digital Products Group sowie bei C RING.

Interview mit Robert Jänisch, CEO und Co-Founder von IOX


Herr Jänisch, können Sie kurz erzählen, womit sich Ihr Startup IOX beschäftigt?
2015 haben Andreas Bell und ich die IOX GmbH gegründet. Aktuell beschäftigen wir mehr als 20 Mitarbeiter. IOX erstellt intelligente und vernetzte Produkte aus dem Bereich Internet of Things - unter anderem Lösungen mit künstlicher Intelligenz. In unserem IOX LAB bringen wir diese zur Umsetzung.
Was sind Ihre Kernleistungen und welche Technologien kommen zum Einsatz?
IOX entwickelt in Zusammenarbeit mit Kunden smarte Produkte von der Idee bis zum funktionsfähigen Prototypen in nur 30 Tagen. Rapid Design und Rapid Prototyping gelingen dabei durch verschiedenste modulare Technologien – von Sensoren und Micro-Controllern über den 3D-Druck bis hin zu künstlicher Intelligenz.

Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir Konzepte für intelligente Produkte und Dienstleistungen, die Unternehmen dabei helfen, neue Märkte zu erschließen oder bestehende Märkte zu stören. Basierend auf den Prinzipien von Design Thinking und Lean Start Up konzentrieren wir uns auf die Erkundung der Kundenbedürfnisse und die Gestaltung von Benutzererlebnissen, die diese Anforderungen erfüllen können.

Wir sind in vielen Bereichen aktiv. Dazu zählen der Handel und FMCG, aber auch Manufacturing und Industrie 4.0. Unser Fokus liegt auf nationalen Kunden, allerdings sind wir genauso für internationale Kundenprojekte offen.
Gibt es Leistungen, die besonders für die Energiebranche relevant sind?
Das Internet der Dinge beschert uns nicht nur den digitalen Wandel. Es ist auch der Motor der Energiewirtschaft 4.0. Genau dadurch hilft uns das Internet der Dinge, achtsamer mit unseren Ressourcen umzugehen. Mehr noch sorgt der digitale Fortschritt dafür, dass wir Energie sparen und gleichzeitig Energie gewinnen – und zwar auf umweltschonende Weise.

Für alternative Energien wie Windkraft sind IoT-Lösungen ja schon lange von Bedeutung. Und natürlich können auch die Solarpanel auf dem Dach mit Hilfe der Konnektivität effektiv eingesetzt werden. Genau das ist schließlich nötig, wenn man eine umsichtige Energiewirtschaft 4.0 in Gang bringen will.

IOX GmbH – Produktbild

Welche Bereiche sehen Sie hier für die Energiewirtschaft 4.0 als verheißungsvoll an?
Dank Sensoren, Maschine-2-Maschine Kommunikation und IoT-Verbindungen ist unser Umgang mit Energie dabei, sich nachhaltig zu verändern. Themen wie smarte Stromverteilung in der Energiewirtschaft 4.0, Energieoptimierung und effektive Lastverteilung, und auch die autarke Energiegewinnung sehen wir als wichtig an.

Wir selbst haben den C RING entwickelt. Der C RING ist im IOX LAB in Kooperation mit E.ON :agile entstanden. An einer Straßenlaterne installiert, misst die Plattform u.a. Umweltdaten wie Niederschlag, Temperatur und Feinstaub. Diese lassen sich dann z.B. mit dem Verkehrsaufkommen verknüpfen. Der C RING erhebt dazu ebenfalls verschiedene Verkehrsdaten. Auf lange Sicht kann so der gesamte Verkehrsfluss optimiert werden. In dem c-förmigen Ring mit einem Durchmesser von etwa 80 cm sind intelligente Sensoren verbaut. Diese messen und verarbeiten die Daten. Die einzelnen Sensor-Module können beliebig ausgetauscht und für verschiedene Anwendungsfälle ausgestattet werden.
Ein weiteres Spezialgebiet von IOX sind Chatbots. Können Sie kurz erklären, was darunter zu verstehen ist und wozu diese Unternehmen benötigen?
Durch neue technologische Angebote werden Chatbots immer attraktiver für Unternehmen. Und mit ihnen startet ein neues Zeitalter in der digitalen Kommunikation: Denn mit automatisierten Gesprächen werden die Beratung und der Kundenservice auf eine neue Ebene gehoben. An die Stelle von Telefonanrufen und E-Mails treten künftig Chats und Chatbots.

Immer und schnell für Kunden da sein – ein Ziel, das in Zeiten unzähliger Kommunikationskanäle zur Notwendigkeit wird. Es gibt Bots, die auf Regel basieren und auf bestimmte Befehle reagieren. Sie reduzieren den Inhalt, den der Kunde eingibt, auf wenige wichtige Bausteine und interpretieren diese dann nach vorher definierten Regeln. Dazu werden dann die Antworten geliefert. Einige Chatbots sind noch einfacher gestrickt und liefern vorgefertigte Antworten. Diese müssen dann nur noch vom Kunden angeklickt werden und der Chatbot weiß genau, was gemeint ist.Und dann gibt es Chatbots mit Artificial Intelligence. Sie lernen maschinell. Jedes Mal, wenn ein Kunde Inhalte eingibt, sammelt der Chatbot die Daten und erweitert seinen Wortschatz selbstlernend. Er wird also dank gesammelter Daten schlauer.
Wo lohnt der Einsatz von Chatbots aus Ihrer Sicht?
Die Einsatzgebiete von Chatbots werden immer vielfältiger. Im Kundensupport helfen sie dabei, einfache Kundenfragen zu beantworten oder Gespräche zu qualifizieren. Auch im eCommerce-Bereich – vor allem bei Online-Händlern und Lieferdiensten – kommen sie immer häufiger zum Einsatz.

Chatbots werden unter anderem auf Webseiten eingesetzt. Oftmals ist das sinnvoll, damit erste Erfahrungen mit der Nutzung gewonnen werden können. Doch immer häufiger werden sie auch in verschiedenen Messaging-Diensten wie dem Facebook Messenger oder WhatsApp eingebettet. Chatbots eignen sich im Grunde für alle Unternehmen, die Prozesse auf diese Weise vereinfachen und Zeit bestmöglich einsetzen möchten.
In welchen Bereichen möchten Sie Ihre Aktivitäten noch verstärken?
Neben unserem Prototyping Angebot und der individuellen IOT-Kunden-Lösung entwickelt IOX sein eigenes Produktportfolio weiter, um Unternehmen marktreife IoT-Produkte als Whitelabel-Lösung anzubieten.

Das Portfolio von IOX umfasst Unternehmen wie Vodafone und GS1. Außerdem bietet IOX nach erfolgreicher Prototype-Testphase an, den Prototypen bis zur Serienfertigung zu entwickeln und während des gesamten Implementierungsprozesses zu begleiten.
Herzlichen Dank, Herr Jänisch, für Ihre Antworten und spannenden Einblicke!

Kontaktinformationen

Robert Jänisch IOX LAB Speditionstraße 15A 40221 Düsseldorf Robert Jänisch
CEO/Co-Founder
Tel:0211 545 548 90
hello@ioxlab.de
ioxlab.de